Ethical Hacking-Bootcamp im Ausbildungsschwerpunkt Cyber-Security

30. September, 2019

Berufsbild Pentester: Sicherheitslücken und Systemschwächen aufspüren und absichern

HackerInnen dringen per Definition unerlaubt in fremde Computersysteme ein. Die Gründe dafür können mannigfaltig sein. Neben „klassischen“ kriminellen Motiven wie finanzielle Bereicherung, Informations- oder Identitätsdiebstahl treibt gerade junge HackerInnen manchmal einfach Neugierde, Nervenkitzel oder einfach die Frage, ob es zu schaffen sei, an.

Praxistage für Cyber Security-Nachwuchs
Gruppenbild der 20 Informatik-Schüler

Die Schüler waren vom dreitägigem Ethical Hacking-Bootcamp begeistert. Solche Veranstaltungen helfen, Awareness zu schaffen und Talente zu erkennen. (© FH-Prof. Univ.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. Ernst Piller)

An diesem Punkt holte das „Ethical Hacking-Bootcamp“ 20 Schüler der Informatik-Abteilung der HTL St. Pölten ab. Drei Tage lang durfte der Cyber Security-Nachwuchs bei der Veranstaltung von IT Security Hub Austria, SBA Research und FH St. Pölten Themen rund um Netzwerkangriffe, Hacking-Methoden und diverse Schwachstellen des Internets bzw. Internet of Things (IoT) bearbeiten – also Angriffsmöglichkeiten bzw. Sicherheitslücken, von denen jeder im alltäglichen Leben betroffen sein könnte.Auf die Theorie folgte die Praxis. Denn wer sich der Herausforderung, Computernetzwerke und Sicherheitssysteme zu knacken, stellen will, kann dies zum – durchaus gefragten – Beruf machen: „Ethical Hacker“, auch Pentester oder Security Consultants genannt, setzen ihr Wissen und ihr Geschick im Aufspüren und Ausnutzen von Sicherheitslücken und Systemschwächen ein, um diese zu schließen. Statt Unternehmen zu bestehlen, werden sie für ihr Können bezahlt.

Junge Talente identifizieren, motivieren und fördern

Die 20 Workshop-Teilnehmer, die seit letztem Schuljahr den neuen Ausbildungsschwerpunkt „Cyber-Security“ der HTL Informatik-Abteilung besuchen, waren begeistert. Nach erfolgreich abgelegtem Test wurde das Zertifikat „Ethical Hacker Essentials“ verliehen. „Um gute Sicherheitsfachkräfte ausbilden können, müssen wir Interesse am Thema wecken und junge Talente identifizieren, motivieren und fördern“, erklärt Joe Pichlmayr, Gründer und Mitorganisator der Austria Cyber Security Challenge und Vorstandsmitglied des IT Security Hub Österreich: „Die Förderung und Ausbildung junger IT- und Security-Talente steckt noch in den Kinderschuhen – dabei ist der Fachkräftemangel bereits Realität.“

Die Anforderungen an digitale Kompetenzen ändern sich in einem rasanten Tempo – und das nicht nur im Fachbereich der IT, sondern auch in unserem Alltag und den meisten anderen Berufsbildern. Grundverständnis für technische Systeme und Awareness für Sicherheitsfragen gehört daher für Pichlmayr bereits in die Schulen. Cyber Security betrifft und geht uns alle an: „Exzellenz darf kein Produkt des Zufalls sein!“

Beste Karriereaussichten für jede und jeden

„IT-Security ist eine Zukunftsbranche und offen für alle, die technisches Verständnis, Neugierde und Freude am Lösen spannender Aufgaben und immer neuer Herausforderungen mitbringen“, so Pichlmayr. „Einige Klischees gibt es in der Öffentlichkeit noch zu überwinden – angefangen dabei, dass Mädchen und Frauen noch in der Minderheit sind, wie auch der Ethical Hacking-Workshop gezeigt hat. Hier warten viele versteckte Talente darauf, entdeckt und gefördert zu werden.“

Linktipps:

Austria Cyber Security Challenge: nach dem Bewerb ist vor dem Bewerb

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