Handbuch IKARUS anti.virus

IKARUS anti.virus schützt Ihre persönlichen Daten und Ihren PC vor allen Arten von Malware. Zusätzlich schützt Sie das AntiSPAM Modul vor SPAM E-Mails. Beim Erkennen neuer und existierender Bedrohungen jeder Art gehört die integrierte IKARUS scan.engine zu den Besten der Welt. Einfache Installation, ein intuitives User-Interface und regelmäßige Updates der Virendatenbank sind nur einige der vielen Vorteile.

1. Installation von IKARUS anti.virus

In diesem Kapitel erfahren Sie, wie man IKARUS anti.virus installiert und erfolgreich in Betrieb nimmt. Jeder Installationsschritt ist mit Bildern dokumentiert und kann 1:1 nachvollzogen werden.

1.1 Systemvoraussetzungen

Damit Sie die IKARUS anti.virus problemlos verwenden können, sind folgende System-voraussetzungen notwendig:

Hardware:

  • Prozessor ab 2 GHz (Intel/AMD)
  • 2 GB RAM
  • Mind. 500 MB freier Speicherplatz
  • Bildschirmauflösung mind. 1024 x 575

Betriebssystem:

  • Windows 7 und höher (32/64 Bit)
  • Windows Server 2008 R2 und höher (32/64 Bit)
  • Windows Embedded Versionen (konfigurationsabhängig)
  • Microsoft Outlook 2007 und höher

ACHTUNG: Bitte deinstallieren Sie vor der Installation von IKARUS anti.virus andere auf Ihrem PC befindlichen Anti-Viren-Programme und führen Sie danach einen Neustart des Computers durch. Nach der Installation von IKARUS anti.virus wird eine schnelle Systemprüfung empfohlen. Bitte führen Sie diese zum Schutz Ihrer Geräte durch.

1.2 Installation von IKARUS anti.virus

Wir empfehlen vor der Installation von IKARUS anti.virus alle anderen Programme zu beenden.

Durch Doppelklicken der Datei „Setup-IKARUS antivirus.exe” starten Sie das Programm.

Es folgen nun Screenshots zu den einzelnen Installationsschritten:

Installationsschritt 1

Abbildung 1: Installationsschritt 1
Wählen Sie die gewünschte Sprache


Installationsschritt 2

Abbildung 2: Installationsschritt 2
Um die Installation zu starten, benötigt Ihr PC das Microsoft-Programm .NET Framework. Haben Sie .NET Framework von Microsoft noch nicht installiert, wird dies automatisch nachgeholt. Eine bestehende Internetverbindung ist dafür Voraussetzung.

IKARUS anti.virus überprüft, ob eine ältere Version von IKARUS anti.virus installiert ist. Wenn dies der Fall ist, muss die ältere IKARUS anti.virus Version zuvor manuell deinstalliert werden. Sie werden nach der Deinstallation vermutlich aufgefordert, den Rechner neu zu starten. Bitte führen Sie diesen Neustart durch, die Installation von IKARUS anti.virus kann danach sofort gestartet werden.

Installationsschritt 3

Abbildung 3: Installationsschritt 3
Folgen Sie für die Installation von IKARUS anti.virus bitte den Anweisungen des Installationsassistenten.


Abbildung 4

Abbildung 4: Installationsschritt 4
Akzeptieren Sie bitte die Lizenzbestimmungen von IKARUS, um mit der Installation fortzufahren.


Installationsschritt 5

Abbildung 5: Installationsschritt 5
Wählen Sie das Zielverzeichnis für die Installation von IKARUS anti.virus aus. Wir empfehlen, den vorgeschlagenen Standardordner beizubehalten.


Installationsschritt 6

Abbildung 6: Installationsschritt 6


Installationsschritt 7

Abbildung 7: Installationsschritt 7


Installationsschritt 8

Abbildung 8: Installationsschritt 8
Nun ist die Installation von IKARUS anti.virus abgeschlossen. Wir empfehlen eine schnelle Systemprüfung durchzuführen!


Abbildung 9

Abbildung 9
Bitte aktivieren Sie IKARUS anti.virus mittels Aktivierungscode oder Lizenzdatei.


Abbildung 10

Abbildung 10
Wählen Sie im Menüpunkt „Hilfe“ „Lizenzdatei oder Aktivierungscode…“

Abbildung 11

Abbildung 11
Lösen Sie den Aktivierungscode ein oder spielen Sie die Lizenzdatei ein.

1.3 Unbeaufsichtigte Installation von der Kommandozeile

Mit der unbeaufsichtigten Installation von der Kommandozeile (im Folgenden „Silent Installation“ genannt) bestehen weitere Möglichkeiten zur Konfigu­ration von IKARUS anti.virus.

WICHTIG: Diese Form der Installation ist nur mit den MSI Installern der IKARUS anti.virus Software möglich und ausschließlich für fortgeschrittene Benutzer und System­admi­nistratoren gedacht.

Downloads finden Sie unter:
https://www.ikarussecurity.com/privatkunden/ikarus-anti-virus/

Öffnen Sie ein CMD Fenster. Admin-Rechte sind Voraussetzung.

Die korrekte  Syntax für die Silent Installation ist:
msiexec /q /l* SetupLog.txt /i SetupProject.msi PROPERTY=VALUE

Der Parameter /l* SetupLog.txt für das Logfile des Setup ist nicht zwingend notwendig.

Anstelle von SetupProject.msi kann auch ein absoluter Pfad verwendet werden (z.B. C:setupsetup.msi). Wird kein absoluter Pfad zur Verfügung gestellt, muss der aktuelle Ordner im CMD-Fenster derjenige sein, der die Setup-Datei enthält. Die Syntax PROPERTY=VALUE ist besonders wichtig. PROPERTY muss unbedingt in Großbuchstaben geschrieben werden, außerdem sind keine Leerzeichen erlaubt (z.B. PROPERTY=VALUE). Die Reihenfolge der PROPERTIES ist unwichtig.

Ein Beispiel für eine gültige und korrekte Syntax wäre:
msiexec.exe /q /l* setuplog.txt /i SetupProject.msi ACCEPTLICENSEAGREEMENT="yes"USEPROXY="yes" PROXY="127.0.0.1:8080"

Folgende PROPERTIES werden derzeit für die Silent Installation unterstützt (Standardwerte, wenn die Eigenschaft nicht gesetzt ist, werden fett geschrieben):

Zwingend notwendig:

Die einzige zwingende PROPERTY für die Silent Installation ist das Akzeptieren der Lizenz­verein­barun­gen.

ACCEPTLICENSEAGREEMENT (yes) – Muss akzeptiert werden.

Anti.virus-Settings:

Proxy:

USEPROXY (yes/no) – Definierter Proxy-Server wird verwendet

PROXY (Host:Port) – Definierter Proxy-Server

Abhängigkeiten:

  • Port= 1 … 65535
  • USEPROXY=yes -> PROXY must be set
  • PROXY is set, USEPROXY not set -> USEPROXY=yes

Schutz:

WSYSTEM (yes/no) – Systemüberwachung aktivieren
WEMAIL (yes/no) – E-Mail-Schutz aktivieren
WSPAM (yes/no) – SPAM-Schutz aktivieren
UPDATE (yes/no) – Automatische Updates aktivieren

Scan Planung:

Anmerkung: Die Standardwerte (fettgedruckt) sind nur gültig, wenn mindestens eine der folgenden Eigen­schaften bereitsteht. Sind keine Eigenschaften definiert, werden keine geplanten Scan-Profile erstellt.

AUTOSCAN (yes/no) – Automatisch geplante Scans aktivieren
SCANTYPE (quick/standard/full) – Scanprofil für geplanten Scan
DAILY (yes) – Intervall für geplanten Scan
WEEKLY (0-6) – Intervall für geplanten Scan (0 = Sunday, 5 = default)
MONTHLY (1-31) – Intervall für geplanten Scan
SCANHOUR (xx:xx) – Zeitpunkt für geplanten Scan (17:00 = default)

Abhängigkeiten:

  • Wählen Sie einen Scan-Intervall aus (DAILY, WEEKLY, MONTHLY)
  • DAILY akzeptiert ausschließlich „yes„, andere Parameter führen zu einer Fehlermeldung
  • Ist nur eine der Eigenschaften definiert, werden den anderen Standardwerte zugewiesen, z.B.:
    • SCANTYPE="standard"
      • AUTOSCAN="yes"
      • WEEKLY="5"
      • SCANHOUR="17:00"

Existierende Dateien:

Für die Silent Installation können eigene Pfade zu existierenden Dateien definiert werden. Werden diese nicht definiert, verwendet das Setup die Default-Einstellungen.

Die Dateipfade können unabhängig voneinander definiert werden.

CONFIG (path) Pfad zu einer bestehenden guardx-conf, z.B.: CONFIG=“C:mydir“. Falls vorhanden, werden die anderen Eigenschaften von „Anti.virus-Settings“ ignoriert.
VDB (path) Pfad zu einer bestehenden t3sigs.vdb, z.B.: VDB=“C:mydir“
T3 (path) Pfad zu einer bestehenden t3.dll, z.B.: T3=“C:mydir“
T3_W64 (path) Pfad zu einer bestehenden t3_w64.dll, z.B.: T3_W64=“C:mydir“
SDB (path) Pfad zu einer bestehenden antispam.sdb, z.B.: SDB=“C:mydir“

Verhalten bei der Installation:

Mit den folgenden Eigenschaften (PROPERTIES) kann das Verhalten während und nach der Installation beeinflusst werden:

INSTALLFOLDER (path) Installationspfad – wenn nicht anders angegeben, wird die Default-Einstellung verwendet. Der Installationspfad endet automatisch auf “anti.virus“. Aus „C:myfolder“ wird für die Installation z.B. automatisch „C:myfolderanti.virus“.
UPDATENOW (yes/no) Update ausführen, wenn das Setup beendet wurde.
LICENSE (path) Absoluter Pfad zum Lizenzfile, z.B.: LICENSE=“C:mydirlicense.ikkey“
CLOSEOUTLOOK (yes/no) Legt fest, ob Outlook automatisch beendet werden soll, falls es während der Installation geöffnet wurde. Hinweis: keine User-Interaktion vorgesehen.

 

Fehlermeldungen:

Wenn die Installation fehlschlägt, kann die Ursache dafür in der erstellten Protokolldatei (log file) eingesehen werden.

Um festzustellen, ob die Installation aufgrund einer falschen PROPERTY Syntax fehlgeschlagen ist, sollten Sie im log file nach dem „Error 0x80004005“ suchen. Dies ist der Fehlercode, wenn die Lizenzbestimmungen nicht akzeptiert wurden.

„Error 0x80004005: In order to install IKARUS anti.virus you must accept the license agreement.

Please provide the property ACCEPTLICENSEAGREEMENT="yes" in order to install the product.“

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://msdn.microsoft.com/en-us/library/aa367988(VS.85).aspx

1.4 Deinstallation von IKARUS anti.virus

IKARUS Deinstallation starten

Abbildung 12: IKARUS Deinstallation starten
Um IKARUS anti.virus zu deinstallieren, öffnen Sie in der Systemsteuerung „Programme und Features“ und suchen Sie nach „IKARUS“.


Deinstallation Schritt 2

Abbildung 13: Deinstallation Schritt 2
Wählen Sie die Sprache des Assistenten


Deinstallation Schritt 3

Abbildung 14: Deinstallation Schritt 3
Wählen Sie die Option „Deinstallieren“.

Deinstallation Schritt 4

Abbildung 15: Deinstallation Schritt 4
Wenn die Deinstallation abgeschlossen ist, erscheint ein entsprechender Hinweis im Fenster.
Gleichzeitig werden Sie gefragt, ob Sie Ihren Computer neu starten möchten.
Es wird empfohlen, diesen Neustart sobald wie möglich durchzuführen.

2. Features von IKARUS anti.virus

IKARUS anti.virus bietet Ihnen:

  • Zuverlässige Malware-Erkennung dank IKARUS scan.engine
  • Regelmäßige Updates inkl. Programmupdates
  • Umfassende Virenscans
  • Microsoft SharePoint Überwachung
  • E-Mail Überwachung (Outlook) sowie Anti-SPAM-Feature
  • Verfügbare Sprachen: Deutsch, Englisch, Russisch, Italienisch, Kroatisch
  • Kompatibel mit IKARUS security.manager – der zentralen Managementkonsole für Firmennetzwerke
  • Geplante On-Demand-Scan-Profile
  • Schneller On-Access Scan
  • Senden von verdächtigen Dateien an das IKARUS Labor für weitere Analysen
  • Quarantäne Feature mit verschiedenen Aufräummöglichkeiten
  • „Guard“-Option für proaktiven Viren- und SPAM Schutz
  • Passwortschutz für Einstellungen
  • Ressourcenschonender Betrieb
  • Flexible Lizenzierung – 1/2/3/5 Jahre

2.1 Symbole und Anzeigen

Machen Sie sich nun mit den Symbolen der IKARUS anti.virus vertraut:

symbol-1

Das Standardsymbol von IKARUS anti.virus finden Sie rechts unten in der Taskleiste Ihres PCs.*

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Wenn Sie mit dem Mauszeiger über das Symbol in der Taskleiste fahren, erscheint für einige Sekunden das hier gezeigte Fenster.
Klicken in eines der anzeigten Felder (Scan, Update oder Guard) öffnet die Konfigurationsmaske von IKARUS anti.virus. Sie sehen hier auf einen Blick, ob IKARUS anti.virus einwandfrei läuft, wann es zuletzt aktualisiert wurde, wann die letzte Prüfung stattgefunden hat und ob alle Komponenten des Virenschutzes aktiviert sind. Auch mit Doppelklick auf das Standardsymbol in der Taskleiste können Sie Konfigurationsmaske von IKARUS anti.virus öffnen.*

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In diesem Beispiel wurde ein Teil des Guards, d.h. ein Teil der Überprüfung, deaktiviert. *

Die Darstellung des Symbols in der Taskleiste kann sich verändern, die unterschiedlichen Symbole haben jeweils eine andere Bedeutung:

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Das weiß-rote Kreuz zeigt Ihnen, dass alles in Ordnung ist sowie der Virenschutz optimal eingestellt und aktualisiert ist. IKARUS anti.virus ist aktiv und überwacht Ihren PC.

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Ein größer und kleiner werdendes Symbol (ähnlich einem Herzschlag) zeigt an, dass IKARUS anti.virus gerade aktualisiert wird.

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Dieses Symbol zeigt Ihnen an, dass einer der Bereiche Scan, Update oder Guard nicht den hohen Sicherheitsrichtlinien von IKARUS anti.virus entspricht. Wenn Sie das Informationsfenster öffnen, sehen Sie, welcher Bereich betroffen ist.

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Ein sich drehendes Symbol ist das Zeichen für einen aktuell laufenden Scan.

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Sieht Ihr IKARUS anti.virus-Symbol in der Taskleiste so aus, wissen Sie, dass ein Virus gefunden wurde. Was dann zu tun ist, erfahren Sie im Kapitel 3.4 Quarantäne.

Übersicht IKARUS anti.virus Symbole

Symbole, deren Beschreibung mit * markiert ist, entfallen ab Windows 10

3. Die vier Hauptfunktionen

3.1 Der Guard – Ihr Sicherheitswächter

Der Guard ist das Wächter-Programm von IKARUS anti.virus. Eine Aktivierung aller Checkboxen bietet Ihnen den größtmöglichen Schutz vor Schadprogrammen. Nach Bedarf können Sie die Virenschutzeinstellungen „lockern” und eine oder mehrere der Checkboxen deaktivieren.

Guard

Abbildung 16: Guard
Nur wenn alle Optionen ausgewählt und aktiviert sind, bietet Ihnen IKARUS anti.virus den bestmöglichen Schutz.


Guard - teilweise aktiv

Abbildung 17: Guard – teilweise aktiv
Wenn eine oder mehrere Sicherheitseinstellungen inaktiv sind, erkennen Sie das am gelben Symbol und dem Text „Ihr System ist nur teilweise sicher konfiguriert“.

Guard inaktiv

Abbildung 18: Guard inaktiv
Sollten Sie ein rotes Symbol erkennen können, so ist der IKARUS Guard außer Kraft und die Meldung „Achtung! Ihr System ist nicht sicher konfiguriert” erscheint.
Wurden ein oder mehrere Bereiche von der Prüfung ausgenommen, sehen Sie dies auch am ver-änderten IKARUS anti.virus-Symbol in der Taskleiste. IKARUS anti.virus bietet Ihnen dann nicht mehr den optimalen Schutz!

3.2 Update von IKARUS anti.virus

Nur ein aktueller Virenschutz ist auch ein zuverlässiger Schutz vor Viren, Würmern, Spyware und Trojanern!

IKARUS anti.virus verfügt über eine automatische Aktualisierung. Das Programm überprüft regelmäßig (alle 20 Minuten), ob ein neues Update zur Verfügung steht. Neue Updates werden automatisch installiert. Bei Bedarf wird dazu eine Internet-Verbindung aufgebaut.

Haben Sie Ihren PC längere Zeit nicht in Betrieb gehabt, so aktualisieret sich IKARUS anti.virus automatisch nach dem Starten des PCs.

Update

Abbildung 19: Update

Das Update von IKARUS anti.virus unterscheidet zwischen dem Viren-Datenbank-Update und jenem von IKARUS anti.virus selbst.

Updates der Virendatenbank (VDB) garantieren Ihnen, dass auch neue Schadprogramme erkannt werden. Bei den Updates von IKARUS anti.virus handelt es sich um Programmupdates, um Ihnen z.B. Programmneuheiten oder neue Features zugänglich zu machen.

Über den Button „Jetzt Aktualisieren” können Sie jederzeit eine Aktualisierung durchführen.

3.3 Scan – Virenüberprüfung von IKARUS anti.virus

Der Scanvorgang von IKARUS anti.virus kann sowohl automatisch als auch händisch angestoßen werden. Sie können beliebig viele Scans anlegen und verwalten.

Voreingestellte Scans sind:

  • Schnelle Systemprüfung: Mit dieser Auswahl prüfen Sie unter anderem das Windows Installations-Verzeichnis. Die meisten Computerschädlinge befinden sich in diesem Verzeichnis und können so zuverlässig und rasch erkannt werden.
  • Systempartition: IKARUS anti.virus scannt mit dieser Auswahl jenes Laufwerk, auf dem Ihr Betriebssystem installiert ist. Sämtliche Archive, Verzeichnisse, Ordner und Dateien, die auf diesem Laufwerk liegen, werden von IKARUS anti.virus überprüft.
  • Gesamter Computer: Alle Laufwerke des PCs werden von IKARUS anti.virus gescannt.
  • Wechseldatenträger: Hier werden alle externen Datenträger wie USB-Sticks oder optische Laufwerke überprüft.

Scan

Abbildung 20: Scan
Individuelle Scans werden durch den Button „Scanprofil hinzufügen” angelegt.


Scanprofil hinzufügen

Abbildung 21: Scanprofil hinzufügen
Sie können dem Scanprofil einen beliebigen Namen geben. Mit dem Button „Durchsuchen…” wählen Sie die zu scannenden Ordner, Dateien etc. aus. Außerdem können Sie festlegen, ob Sie eine automatische Prüfung einstellen wollen.
Die automatische Prüfung kann zu einem beliebigen Zeitpunkt festgelegt werden (z.B. jeden Freitag um 12 Uhr) und scannt dann die von Ihnen definierten Bereiche.


Prüfung läuft

Abbildung 22: Prüfung läuft
Um einen Scan manuell zu aktivieren, klicken Sie einfach auf „Jetzt scannen”.
Einen gestarteten Scan können Sie jederzeit pausieren bzw. abbrechen.
Am Fortschrittsbalken können Sie den Verlauf des Scan-Vorgangs beobachten.
Ist der Scan beendet und wurde kein Virus gefunden, kommen Sie mit Klick auf den Button „Fenster schließen” zum Hauptmenü zurück.
Was bei einem Virenfund zu tun ist, lesen Sie im Kapitel 3.4 Quarantäne – Was tun bei Virenfund?

IKARUS anti.virus-Scan über Explorer starten

Abbildung 23: IKARUS anti.virus-Scan über Explorer starten
Eine weitere Möglichkeit, einen Scan zu starten, bietet der Windows Explorer: Wählen Sie ein Laufwerk, eine Datei oder einen Ordner aus und starten Sie über die rechte Maustaste die „Überprüfung durch IKARUS anti.virus“.

3.3.1 Scan-Einstellungen

Über den Menüpunkt „Einstellungen” und den Reiter „Exklusionen” gelangen Sie zu den Ein­stel­lungen für den Scan.

Exklusionen

Abbildung 24: Exklusionen
Hier können Sie z.B. festlegen, welche Dateien und Prozesse von dem Scanvorgang durch
IKARUS anti.virus ausgenommen werden sollen. Ein weiteres Kriterium zur Exklusion ist die Größe einer Datei.

3.4 Quarantäne – Was tun bei Virenfund?

Lesen Sie in diesem Kapitel, wo Sie alle gefundenen Viren einsehen und bearbeiten können. Die Quarantäne von IKARUS anti.virus bietet Ihnen verschiedene Möglichkeiten, um eine infizierte Datei sicher von Ihrem System zu entfernen.

3.4.1 Anzeigen eines Virenfundes

Einen Virenfund zeigt Ihnen IKARUS anti.virus mit folgenden Meldungen an:

Icon Taskleiste

Mit einem gelben Icon in der Taskleiste zeigt IKARUS anti.virus einen Virenfund an.

symbol-2

Beim Empfang einer infizierten E-Mail erkennt IKARUS anti.virus das Schadprogramm. Es öffnet sich ein Fenster, in dem IKARUS anti.virusSie darüber informiert, dass ein Virus gefunden und dieser in das Quaratäneverzeichnis verschoben wurde.

symbol-3

In der infizierten E-Mail selbst finden Sie bei einem Virenfund einen Text mit einem entsprechenden Hinweis auf den Virenfund.

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Im Ansichtsfenster von IKARUS anti.virus wird der Virenfund mit einem Warnsymbol im Scan-Fenster und dem Text „Ihr System ist möglicherweise infiziert! Quarantäne überprüfen!“ angezeigt.

3.4.2 Virenfund beim Scanvorgang

Wenn Sie einen automatischen oder einen individuellen Scan gestartet haben und dabei ein Virus gefunden wird, sieht dies wie folgt aus:

  • In der Taskleiste wird das gelbe Icon von IKARUS anti.virus angezeigt sowie ein Warnhinweis im Ansichtsfenster.
  • Im Scanfenster erscheint während und nach der Virensuche die Meldung „1 mögliche Bedrohung gefunden”.
  • Nach Beendigung des Scan-Vorgangs von IKARUS anti.virus öffnet sich automatisch das Quarantäne-Fenster.
Prüfung beendet – Virus gefunden

Abbildung 25: Prüfung beendet – Virus gefunden

Quarantäne – Virus gefunden

Abbildung 26: Quarantäne – Virus gefunden

3.4.3 Die Quarantäne

Ein von IKARUS anti.virus gefundenes Virus oder PUA (potentially unwanted application – potenziell unerwünschte Anwendung) wird automatisch in die Quarantäne verschoben. Viren werden in der Quarantäneliste mit einem roten Icon (Rufzeichen) ganz links in der Spalte angezeigt, während PUAs mit einem gelben Icon (Rufzeichen) gekennzeichnet werden.

Ist das Virus einmal in der Quarantäne „gefangen”, geht für Ihr System keine Gefahr mehr davon aus. Sobald eine infizierte Datei in die Quarantäne verschoben wurde, wird der Zugriff darauf automatisch gesperrt. Sie kann daher ab diesem Zeitpunkt auf Ihrem PC keinen Schaden mehr verursachen.

Sie können alle Funktionen des Quarantäne-Fensters auch direkt über die Menüleiste und den Menüpunkt „Bearbeiten” durchführen.

Die Quarantäne von IKARUS anti.virus bietet Ihnen verschiedene Möglichkeiten an, wie mit dem Virus bzw. der infizierten Datei umgegangen werden soll. Überdies gibt Ihnen IKARUS anti.virus eine Empfehlung, welche Aktion im jeweiligen Fall am sinnvollsten erscheint.

Mit Klick auf den Button „Empfehlungen durchführen” werden die von IKARUS anti.virus vorge­schlagenen Aktionen ausgeführt. Wollen Sie den Empfehlungen von IKARUS anti.virus nicht folgen, können Sie auch andere Aktionen wählen. Mögliche Aktionen sind:

  • Bereinigen: Die infizierte Datei wird gelöscht.
  • Ignorieren: Die als infiziert erkannte Datei wird temporär freigegeben. Das bedeutet, dass diese Datei bis zum Neustart des Services (d.h. normalerweise bis zum Neustart des PCs) nicht mehr gemeldet wird. Dies ermöglicht Ihnen wieder den Zugriff auf diese Datei. Nach einem Neustart Ihres PCs finden Sie die Datei jedoch wieder in der Quarantäne. Nach Betätigen des Buttons werden Sie außerdem gefragt, ob Sie die infizierte Datei an IKARUS zur Analyse schicken möchten (anonym oder mit E-Mail-Adresse zur Rückmeldung)
  • Löschen: Die markierte Datei wird gelöscht.
  • Sichern und löschen: Die markierte Datei wird gelöscht. Gleichzeitig wird eine Sicherungskopie der Datei in Ihrem IKARUS anti.virus-Verzeichnis belassen. Der Eintrag in der Quarantäne wird danach hellgrau. Wenn gewünscht, können Sie die Datei durch Klick auf den Button „Zurück verschieben” wiederherstellen.
  • Datei bereinigen: Wenn möglich, wird nur das Virus selbst aus der infizierten Datei entfernt. Die Datei selbst bleibt dabei bestehen und wird nicht gelöscht. Dateien, die im Grunde nur aus einem Virus bestehen, werden zur Gänze gelöscht.
  • Liste löschen: Entfernt die Einträge aus der Quarantäneliste. Mehr als 7 Tage alte Einträge werden automatisch aus der Liste entfernt.

In der Quarantäneliste von IKARUS anti.virus können Sie jederzeit überprüfen, welche Viren bereits gefunden wurden, ob Viren gelöscht bzw. welche Aktionen durchgeführt worden sind.

Schwarze Einträge bedeuten, dass ein Virus in Quarantäne ist und noch keine Aktionen gesetzt wurden. Entscheiden Sie, welche Aktion Sie durchführen wollen, oder führen Sie die Empfehlungen von IKARUS anti.virus durch.

Graue Einträge bedeuten, dass ein Virus gelöscht oder gesichert wurde. Sie können diese Einträge mit einem Klick auf „Liste säubern” jederzeit entfernen.

Abbildung 27

Abbildung 27: Rechtsklick auf Virus
Mit einem Klick der rechten Maustaste auf einen Vireneintrag in der Quarantäne können Sie ein Kontextmenü öffnen, in dem Sie individuelle Aktionen festlegen können.


Virusinformation

Abbildung 28: Virusinformation
Wollen Sie mehr zu einem Virus erfahren, das sich in Ihrer Quarantäne befindet, können Sie durch Doppelklick auf den Dateinamen bzw. das Ursprungsverzeichnis weitere Informationen abrufen.


Virus speichern

Abbildung 29: Virus speichern
Wenn Sie auf „Datei speichern” klicken, wird automatisch eine Datei „virus.zip” generiert, die Sie per E-Mail an IKARUS zur weiteren Analyse schicken können.

Virus zu IKARUS senden

Abbildung 30: Virus zu IKARUS senden
Um die infizierte Datei automatisch an IKARUS zu senden, benützen Sie bitte die Funktion „An IKARUS senden”. Sie haben die Möglichkeit, dies anonym zu tun oder eine E-Mail-Adresse anzugeben, um eine Rückmeldung zu erhalten.

4. Zusätzliche Funktionen

4.1 Anti-SPAM

Das IKARUS Anti-SPAM-Modul ermöglicht das Filtern von E-Mails, die mittels Microsoft Outlook abgerufen werden. Um den SPAM-Schutz zu aktivieren, klicken Sie bitte in den Virenschutz- Einstellungen von IKARUS anti.virus auf die Option „Anti-SPAM”.

Beim nächsten IKARUS anti.virus-Update wird die Anti-SPAM Funktion aktiviert.

Mit den beiden Reglern (gelb bzw. rot) wird festgelegt, ab welcher Bewertung eingehende E-Mails als „SPAM” bzw. „Possible SPAM” erkannt werden.

Zum Ändern der Standardeinstellung (3/7) klicken Sie in der jeweiligen Zeile (oben „Possible SPAM”, unten „SPAM”) auf die entsprechende farbige Markierung.

Als Aktion für E-Mails, die als SPAM bewertet wurden, lassen sich die Optionen „Mail markieren” (hier wird der Betreff mit dem Wort „SPAM” ergänzt) und „Mail verschieben” (hier wird die E-Mail in den Junk-Ordner des Mailclients verschoben) auswählen.

E-Mails, die als „POSSIBLE SPAM ” erkannt wurden, werden im Betreff immer mit „POSSIBLE SPAM” gekennzeichnet und bleiben im Posteingang des Mailclients.

Unter dem Punkt „Erweiterter SPAM-Schutz” finden Sie die Möglichkeit weitere Einstellungen zu setzen, u.a. spezielle Filter zum Black- und Whitelisten von eingehenden E-Mails anhand von Sender, Empfänger, Inhalt oder Betreff.

Anti-SPAM Einstellungen

Abbildung 31: Anti-SPAM Einstellungen
Durch Bewegen der Regler nach links oder rechts können Sie die Einstellungen verändern und festlegen, ab welcher Bewertung eingehende E-Mails als SPAM bzw. Possible SPAM erkannt werden.

4.2 Microsoft-SharePoint Überwachung

Der folgende Abschnitt beschreibt die Verwendung von IKARUS anti.virus als AntiViren-Plugin für Microsoft SharePoint und wendet sich an fortgeschrittene Benutzer und Systemadministratoren.

Wenn SharePoint nicht auf Ihrem Computer installiert ist, ist dieser Abschnitt des Handbuches für Sie nicht von Bedeutung.

4.2.1 Leistungsumfang

IKARUS anti.virus kann als Anti-Viren-Plugin für Microsoft SharePoint verwendet werden.

Der Schutz deckt zwei Bereiche ab:

  • Dateien werden während des Uploads auf den Server gescannt, und der Upload wird unterbunden, wenn ein Virus gefunden wurde.
  • Dateien werden während des Downloads vom Server gescannt, und der Download wird unterbunden, wenn ein Virus gefunden wurde.
Anti-Virus Settings für Microsoft SharePoint

Abbildung 32: Anti-Virus Settings für Microsoft SharePoint
In der Oberfläche von IKARUS anti.virus besteht nur die Möglichkeit, die
SharePoint-Überwachung global zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Gesteuert wird das Plugin über die Administrationsoberfläche von Microsoft
SharePoint. Zu beachten ist hier, dass die Option „Attempt to clean infected
documents” von IKARUS anti.virus nicht unterstützt wird und daher in
jedem Fall wirkungslos bleibt.

WICHTIG: Das IKARUS anti.virus-Plugin erfordert SharePoint Server Version 2007 oder höher und setzt ein 64-bit Betriebssystem voraus.

4.2.2 Installation

Führen Sie die Installation von IKARUS anti.virus durch, wie in Kapitel 2 beschrieben. IKARUS anti.virus erkennt einen bereits installierten Microsoft SharePoint automatisch, aber Sie müssen nach erfolgter Installation dennoch den Microsoft IIS neu starten, um die Registrierung des Plugins abzuschließen. Ebenso müssen Sie den Microsoft IIS neu starten, um nach einer eventuellen Deinstallation von IKARUS anti.virus die Reregistrierung des Plugins abzuschließen.

Beachten Sie außerdem, dass die Installation nur dann erfolgreich ist, wenn nicht bereits eine andere AntiViren-Software mit SharePoint-Unterstützung auf Ihrem Rechner installiert wurde.

Für die Client-Rechner, die sich mit Ihrem SharePoint-Server verbinden, ist keinerlei weitere Konfi­gu­ra­tion nötig!

4.2.3 Arbeitsweise

In den Standardeinstellungen von SharePoint und IKARUS anti.virus wird jede hochgeladene oder heruntergeladene Datei einer Virenprüfung unterzogen. Wenn das Untersuchungsergebnis negativ ist, die Datei also nicht infiziert ist, bemerkt der Endbenutzer auf seinem Clientrechner nichts von diesem Vorgang und kann seine Arbeit ungestört fortsetzen.

Wird von IKARUS anti.virus jedoch ein Virus gefunden, wird die laufende Aktion unterbunden, und der Benutzer wird über ein Dialogfenster im Webbrowser informiert.

Meldung über Virusfund beim Upload

Abbildung 33: Meldung über Virusfund beim Upload
Die Abbildung zeigt das Dialogfenster, das dem SharePoint-Endbenutzer angezeigt wird, wenn IKARUS anti.virus in der hochzuladenden Datei einen Virus gefunden hat.


Meldung über Virusfund beim Download

Abbildung 34: Meldung über Virusfund beim Download
Hier hingegen das Dialogfenster, das beim Download einer infizierten Datei
erscheint, wenn am SharePoint die Option „Scan documents on download”
aktiviert und die Option „Allow users to download infected documents”
deaktiviert ist.

SharePoint stellt es dem Server-Administrator frei, das Scannen von Uploads und Downloads separat zu aktivieren oder zu deaktivieren. Wenn eine dieser beiden Optionen deaktiviert ist, führt also auch IKARUS anti.virus keine entsprechende Virenprüfung mehr durch. In der IKARUS anti.virus-Benutzeroberfläche wird der Status der beiden Optionen als Zusatzinformation angezeigt; geändert werden können sie jedoch nur direkt in der Administrationsoberfläche von SharePoint.

IKARUS anti.virus bietet die Möglichkeit, den SharePoint-Schutz komplett auszuschalten. In diesem Fall werden weder Uploads noch Downloads gescannt.

SharePoint-Einstellungen IKARUS anti.virus

Abbildung 35: SharePoint-Einstellungen IKARUS anti.virus
Die Abbildung zeigt die Statusinfo „SharePoint-Server ist installiert“. Es wird der aktuelle Status von Upload- und Download-Scanning dargestellt.


SharePoint-Einstellungen – Status wird ermittelt

Abbildung 36: SharePoint-Einstellungen – Status wird ermittelt
Es kann unter Umständen einige Augenblicke dauern, bis diese Einstellungen überprüft sind. In diesem Fall wird vorübergehend „Status wird ermittelt…“ angezeigt.


SharePoint-Schutz ausgeschaltet

Abbildung 37: SharePoint-Schutz ausgeschaltet
Diese Abbildung zeigt, dass bei deaktivierter SharePoint-Überwachung die Anzeigen von Upload- und Download-Status auf „nicht aktiv“ wechseln. Damit ist der Systemschutz nicht mehr vollständig gegeben, was sich in der Anzeige des orangen Warnsymbols und dem Hinweis „Ihr System ist nur teilweise sicher konfiguriert“ äußert.


SharePoint-Schutz nicht komplett

Abbildung 38: SharePoint-Schutz nicht komplett
Derselbe Gesamtsystemstatus ist auch dann gegeben, wenn in der Administrationsoberfläche von SharePoint zumindest eine der beiden Optionen für Upload- oder Download-Scanning deaktiviert ist.

Sollten mit IKARUS anti.virus unerwartete Probleme auftreten, können keine SharePoint-Dateien gescannt werden. In diesem Fall werden aus Sicherheitsgründen der Upload und Download komplett unterbunden, so fern die jeweilige Scan-Option am SharePoint aktiviert ist. Für den SharePoint-Endbenutzer am Clientrechner äußert sich dieses Problem in folgender Fehlermeldung: „installed virus scanner is currently unavailable. If the problem persists, contact your administrator.”

SharePoint-Schutz ist komplett

Abbildung 39: SharePoint-Schutz ist komplett

5. Einstellungen

5.1 Spracheinstellungen

IKARUS anti.virus kann in unterschiedlichen Sprachen verwendet werden. Bei der Installation wird die Sprache anhand der Einstellungen des PCs ermittelt.

Spracheinstellungen

Abbildung 40: Spracheinstellungen
Während des Betriebes können Sie die verwendete Sprache über den
Menüpunkt „Extras/Sprache” ändern.

Nach einem Neustart von IKARUS anti.virus steht die Anzeige in dieser Sprache zur Verfügung. Derzeit werden folgenden Sprachen unterstützt:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Kroatisch
  • Italienisch
  • Russisch

5.2 Protokolle

Im Menüpunkt „Extras/Protokoll” können Sie auswählen, welche Protokolle von durchgeführten Aktionen Sie anzeigen wollen. Im Protokollfenster werden die letzten Aktionen von IKARUS anti.virus angezeigt.

Protokolle durchgeführter Aktionen

Abbildung 41: Protokolle durchgeführter Aktionen

Diese Aufzeichnungen sind für Sie eine wesentliche Hilfestellung beim Kontakt mit der IKARUS Support-Hotline (siehe Kapitel 7). Sie können auch selbst in den Protokollen nachsehen und überprüfen, welche Aktionen von IKARUS anti.virus durchgeführt wurden.

5.3 Weitere Einstellungen

5.3.1 E-Mail

E-Mail-Einstellungen

Abbildung 42: E-Mail-Einstellungen
Auf der Registerkarte „E-Mail” können Sie die E-Mail-Überprüfung aktivieren und einstellen.

5.3.2 Update

Update-Einstellungen

Abbildung 43: Update-Einstellungen
Die Registerkarte „Update” zeigt Ihnen die verschiedenen Auswahlmöglichkeiten zum IKARUS anti.virus-Update.

5.3.3 Internetverbindung

Internetverbindung-Einstellungen

Abbildung 44: Internetverbindung-Einstellungen
Auf dem Registerblatt „Einwahlverbindung” stellen Sie die automatische Einwahl beim Update von IKARUS anti.virus ein. Hier können Sie einen Zeitraum auswählen, in welchem sich das AutoUpdate (bei Auswahl einer DFÜ-Verbindung) auch selbständig einwählen darf.

5.3.4 Exklusionen

Exklusionen-Einstellungen

Abbildung 45: Exklusionen-Einstellungen
Auf der Registerkarte „Exklusionen” können Sie auswählen, welche Dateien und Prozesse von der Prüfung durch IKARUS anti.virus ausgenommen sind. Diese Option kann für Sie von Vorteil sein, wenn Sie einen Dienst von der Prüfung ausnehmen wollen, der ohnedies schon genug Leistung Ihres PCs in Anspruch nimmt oder wenn ein Verzeichnis keinesfalls gescannt werden soll (MP3, Urlaubsfotos etc.).

5.3.5 Protokolle

Protokolle-Einstellungen

Abbildung 46: Protokolle-Einstellungen
Auf der Registerkarte „Protokolle” wählen Sie aus, welche Aktionen IKARUS anti.virus mit-protokollieren soll.

5.3.6 Extras

Auf der Registerkarte „Extras” können Sie einige zusätzliche Einstellungen vornehmen.

  • Es kann festgelegt werden, dass nach einem Neustart Ihres PCs die Systemüberwachung automatisch wieder aktiviert wird.
  • Sie können an dem Programm zur Signatur-Qualitätssicherung teilnehmen. Dabei werden an IKARUS statistische Informationen zur Verbesserung der Virenerkennung auf Ihrem System übermittelt. Beachten Sie diesbezüglich die Lizenzbestimmungen im Kapitel 8.3.
  • Es besteht die Möglichkeit, einen Passwortschutz zu aktivieren. Ist dieser Schutz aktiviert, so können die Einstellungen von IKARUS anti.virus nur nach Eingabe des Passwortes geändert werden. Diese Option ist vor allem dann hilfreich, wenn Sie als Administrator eines Computers verhindern wollen, dass nichtberechtigte Benutzer Änderungen an den Einstellungen vornehmen. Dieser Passwortschutz gilt auch für das Aktivieren bzw. Deaktivieren der Systemüberwachung.

Mit dem Button „Auf Standardeinstellungen zurücksetzen” werden alle Ihre Änderungen rückgängig gemacht und IKARUS anti.virus wird auf den Zustand nach der Installation zurückgesetzt.

Extras-Einstellungen

Abbildung 47: Extras-Einstellungen

5.3.7 Anti-SPAM

Auf der Registerkarte „Anti-SPAM” finden Sie die Einstellungen für das IKARUS anti.virus Anti-SPAM-Modul. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel 4.1 Anti-SPAM.

6. Support

Für Anfragen und Rücksprache mit IKARUS ist es hilfreich, detaillierte Informationen über die installierte Version von IKARUS anti.virus zu erhalten.

Um die Kontaktaufnahme so effizient wie möglich anzubieten, haben wir eine Kontakt­möglich­keit und mehrere Wege der Informationsübermittlungen in IKARUS anti.virus eingebaut.

Support – Versionsinformation

Abbildung 48: Support – Versionsinformation
Über die Menüleiste „Support“ können Sie ganz einfach die aktuellen Versionsnummern von IKARUS anti.virus eruieren. Diese Angaben sind bei einem Kontakt mit unserem Supportteam wichtig!


Support – Kontakt

Abbildung 49: Support – Kontakt
Die Kontaktdaten selbst können Sie ebenfalls einfach über IKARUS anti.virus aufrufen. Wenn Sie uns über diesen Link eine E-Mail schicken, wird diese automatisch mit den wichtigsten Versionsinformationen ergänzt.

Unter dem Menüpunkt „Support” – „Support Info speichern…” können Sie auf einen Klick die wichtigsten Supportinfos zusammenfassen und uns in Form eines ZIP-Files übermitteln.

Support-Info

Abbildung 50: Support-Info

6.1 Lizenzschlüssel

Die Verwendung von IKARUS anti.virus wird über den Lizenzschlüssel aktiviert. Dieser Schlüssel regelt die Dauer der Verwendung sowie die Anzahl der Benutzer.

Sie erhalten diesen Schlüssel beim Kauf bzw. bei der Registrierung mittels Aktivierungscode in Form einer Lizenzdatei.

Über den Menüpunkt „Hilfe/Lizenzdatei oder Aktivierungscode” können Sie Ihre Lizenzschlüssel überprüfen, löschen, hinzufügen und archivieren.

IKARUS anti.virus Lizenzen

Abbildung 51: IKARUS anti.virus Lizenzen

Es können auch mehrere Lizenzschlüssel gleichzeitig verwaltet werden, z.B. wenn ein Lizenzschlüssel in Kürze ausläuft und Sie bereits einen neuen erhalten haben.

IKARUS anti.virus wählt automatisch den richtigen Schlüssel aus.

Bitte kontaktieren Sie unseren Support, wenn Sie Ihren Lizenzschlüssel nicht mehr finden oder keinen erhalten haben.

Wenn Sie einen Aktivierungscode besitzen, haben Sie hier die Möglichkeit, sich damit zu registrieren und einen Lizenzschlüssel vollautomatisch in das Programm integrieren zu lassen.

Aktivierung der Software mittels Aktivierungscode

Abbildung 52: Aktivierung der Software mittels Aktivierungscode

7. Weitere Informationen

Hier erhalten sie Informationen über die Installation des Microsoft NET Framework, die Konfiguration von Firewalls und die lizenzrechtlichen Bestimmungen der IKARUS Security Software GmbH.

7.1 .NET Framework

.NET Framework wird benötigt, um die grafische Oberfläche von IKARUS anti.virus darstellen zu können. Wenn Sie .NET Framework bereits auf Ihrem Computer installiert haben, wird die Installation von IKARUS anti.virus ohne Unterbrechung abgeschlossen und gegebenenfalls .NET Framework aktualisiert. Existiert auf Ihrem PC noch kein .NET Framework, wird dieses automatisch im Rahmen der IKARUS anti.virus Installation nachinstalliert. Dazu muss eine bestehende Internetverbindung vorhanden sein.

.NET Framework ist eine Freeware-Version von Microsoft. Sie müssen dafür also keinerlei Lizenz­kosten bezahlen und keine Registrierung durchführen.

7.2 Lizenzrechtliche Bestimmungen

Die aktuelle EULA finden Sie auch unter https://www.ikarussecurity.com/eula/

8. Kontakt

IKARUS Security Software per Telefon oder Fax:

Telefon: +43 (0) 1 58995-0

Fax: +43 (0) 1 58995-100

IKARUS Security Software Support-Hotline:

Telefon: +43 (0) 1 58995-400

Support-Zeiten:
Mo bis Do: 8.00 – 17.00 Uhr
Fr: 8.00 – 15.00 Uhr

IKARUS Security Software Sales-Hotline:

Telefon: +43 (0) 1 58995-500

IKARUS Security Software per E-Mail:

Sekretariat, Allgemeines:
office@ikarus.at

Sales:
sales@ikarus.at

Support:
support@ikarus.at

Wir freuen uns auf Sie!

IKARUS Security Software GmbH
Blechturmgasse 11
1050 Wien

Telefon: +43 (0) 1 58995-0
Fax: +43 (0) 1 58995-100
Sales Hotline: +43 (0) 1 58995-500

SUPPORT-HOTLINE

Support-Hotline:
+43 (0) 1 58995-400
support@ikarus.at

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Mo bis Do: 8.00 – 17.00 Uhr
Fr: 8.00 – 15.00 Uhr

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