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WITTMANN Gruppe

Hochprofessionelles globales Security-Konzept über verschiedene Prozesse, Zeitzonen und Marktbesonderheiten hinweg

Die WITTMANN Gruppe: weltweit einziger Anbieter, der das gesamte für den Kunststoffspritzguss nötige Equipment liefern kann.

Die WITTMANN Gruppe ist ein weltweit führender Hersteller von Spritzgießmaschinen, Robotern und Peripheriegeräten für die Kunststoff verarbeitende Industrie mit Hauptsitz in Wien, Österreich. Gemeinsam betreiben die Unternehmen der Gruppe acht Produktionswerke in fünf Ländern und sind mit ihren 34 zusätzlichen Vertriebsgesellschaften auf allen wichtigen Kunststoffmärkten der Welt vertreten. Insgesamt beschäftigt die WITTMANN Gruppe 2.415 Mitarbeiter*innen.

Die zwei Haupt-Geschäftsbereiche sind WITTMANN BATTENFELD und WITTMANN.

WITTMANN BATTENFELD verfolgt den weiteren Ausbau seiner Marktposition als Spritzgießmaschinen- Hersteller und Spezialist für fortschrittliche Prozesstechnologien. Als Anbieter moderner umfassender Maschinentechnik in modularer Bauweise erfüllt das Unternehmen die aktuell und künftig auf dem Markt für Kunststoff-Spritzguss herrschenden Anforderungen.

Das Produktprogramm von WITTMANN umfasst Roboter und Automatisierungsanlagen, Systeme zur Materialversorgung, Trockner, gravimetrische und volumetrische Dosiergeräte, Mühlen, Temperier- und Kühlgeräte. Mit dieser umfassenden Peripheriegeräte-Baureihe bietet WITTMANN den Kunststoffverarbeitern Gesamtlösungen an, die alle Bedürfnisse abdecken – von einzelnen Arbeitszellen bis hin zu komplett integrierten, die gesamte Produktion umfassenden Systemen.

Der Zusammenschluss der einzelnen Bereiche unter dem gemeinsamen Dach der WITTMANN Gruppe führte zur nahtlosen Ergänzung der jeweiligen Produktlinien zum Vorteil der Kunststoffverarbeiter, die verstärkt ein reibungsloses Ineinandergreifen von Verarbeitungsmaschine, Automatisierung und Peripherie nachfragen.

Hochkomplexe Anforderungen an die IT-Infrastruktur

Die IT-Struktur der WITTMANN Gruppe hat sich im Laufe der Jahre und aufgrund der vielfältigen Anforderungen zu einem sehr komplexen Gebilde entwickelt, das sowohl eine zentrale als auch dezentrale Verwaltung integriert. Die europäischen Produktionswerke in Österreich, Deutschland und Ungarn sind zentral verwaltet und (über MPLS) an das Stammhaus angebunden. Die anderen Produktionsstandorte verfügen über einen direkten Zugang zu den Systemen in der Zentrale sowie über Schnittstellen, die eine dezentrale Integration der eigenen ERP-Systeme ermöglicht. Darüber hinaus sind alle WITTMANN-BATTENFELD Niederlassungen/Werke mit dem zentralen CRM-System inkl. diversen Produkt-Konfiguratoren und Daten-Portalen ausgestattet und werden ebenfalls direkt von der Zentrale aus betreut. Die IT-Netzwerke sind in allen Werken bzw. Niederlassungen dezentral aufgestellt, verfügen jedoch weitgehend über identische HW- und SW-Lösungen zur Zentrale. Dazu Janusz Russocki, IT-Leiter der WITTMANN Gruppe: „Die unterschiedlichen Zeitzonen und die Datensynchronisation zwischen externen Werken waren Schwerpunkte und Herausforderungen, die es zu meistern galt. Auch der Aufbau des gemeinsamen Verständnisses über die Prozesse und Marktbesonderheiten begleiten uns laufend und stellen zusätzliche Anforderungen an die IT.“

IT Security: Große Menge an schützenswerten Daten von der Entwicklung über die Produktion bis hin zu Lieferanten- und Kundendaten

Als Entwicklungs- und Produktionsstandort von Maschinen und Geräten für die Kunststoffindustrie fallen selbstverständlich große Mengen an schützenswerten Daten an, unter anderem Entwicklungs-, Konstruktions- und Produktionsdaten, Stücklisten, Preise, diverse Kalkulationen und Berechnungen über und zu Maschinen- und Gerätekomponenten, System- und Applikationsprogramme sowie Kunden- bzw. Lieferantendaten und die klassischen Daten, die in einem ERP-, CAD-, CAE-, CAM- und CRM-Umfeld verarbeitet werden. Über das hinausgehend gewinnt im Zeitalter von Industrie 4.0 und der fortschreitenden Vernetzung der Maschinen im eigenen Betrieb bzw. bei den Kunden auch der Schutz von Verarbeitungsmaschinen in einem industriellen Umfeld an Bedeutung. „Dazu haben wir für unser Produktportfolio unsere eigene Lösung ‚Wittmann 4.0‘ entwickelt, die aus einer vorgeschalteten Arbeitszellensteuerung und einer nachgeschalteten Spritzgießmaschine und zahlreichen Peripheriegeräten bestehen kann“, berichtet Janusz Russocki über den individuellen Lösungsansatz und ergänzt: „An die WITTMANN 4.0 Arbeitszellensteuerung können unsere eigenen WITTMANN BATTENFELD Spritzgießmaschinen, WITTMANN Roboter und Peripheriegeräte angeschlossen werden. Die angeschlossenen Geräte werden identifiziert, authentifiziert und für die interne Kommunikation innerhalb der Arbeitszelle freigegeben.“ Ebenso erlaubt die WITTMANN 4.0 Arbeitszellensteuerung eine Kommunikation nach außen zu einem MES- oder ERP-System. Die Arbeitszellensteuerung beinhaltet eine restriktive Firewall, welche die laufende Kommunikation analysiert und bei atypischem Verhalten diverse Sicherheitsmechanismen startet. Die WITTMANN 4.0 Firewall wurde von einer externen IT-Sicherheitsfirma geprüft und abgenommen.

Verschiedene IT-Security Bedrohungsszenarien bedürfen den Einsatz von exakt aufeinander abgestimmten Schutzmechanismen

Generell ist festzustellen, dass sich in den letzten Jahren die Aufgaben und Ausgaben im IT-Bereich grundlegend verändert und erweitert haben. Die externen Sicherheitsbedrohungen sind derart massiv gestiegen, dass eine neue IT-Positionierung und IT-Priorisierung notwendig wurde. Heute sind die Ausgaben für die Sicherheit der IT-Infrastruktur um ein Vielfaches höher als noch vor 10 Jahren. Die klassischen Bedrohungsszenarien über E-Mails oder Internetzugänge sind genauso zu bedenken wie der Verständnisaufbau und die Sensibilisierung der Mitarbeiter*innen in Bezug auf die Sicherheitsrisiken, die mit der modernen IT-Welt und deren globaler Vernetzung zusammenhängen. Dazu Janusz Russocki: „Betrugsversuche wie z.B. ‚Fake-Präsident‘-Tricks oder Ähnliches können nur durch die Wachsamkeit der Mitarbeiter vermieden werden, denn weder HW- noch SW-Lösungen allein sind dafür geeignet. Bei der WITTMANN-BATTENFELD Gruppe sind verschiedene und voneinander unabhängig agierende HW- und SW-Schutzmechanismen eingesetzt, die dafür ausgewählt, integriert, verwaltet und laufend aktualisiert werden“. Alle Werke der WITTMANN-BATTENFELD Gruppe sind für ein Ausfall- bzw. Desaster-Szenario gewappnet und verfügen über Redundanz der Daten aller Systeme und State of the Art Backuplösungen. 

Langjährige Zusammenarbeit mit IKARUS Security Software

Wegen des großen Bedrohungspotentials durch die Vielzahl eingehender E-Mails hat WITTMANN nach einer geeigneten Lösung für die weltweiten Filialen gesucht. „Die Zusammenarbeit mit der Firma IKARUS ist – wie so oft – durch einen Zufall entstanden“, erinnert sich Janusz Russocki: „Bei einer Tagung in Linz hat DI Christoph Barszczewski von IKARUS einen Vortrag zu IT-Risiken und Bedrohungen gehalten und da ist der erste Kontakt zustande gekommen, der sich dann zu einer sehr guten Zusammenarbeit entwickelt hat“.

IKARUS mail.security mit ATP fixer Bestandteil des Sicherheitskonzeptes der WITTMANN Gruppe

Seit Jahren sind alle WITTMANN Filialen durch die IKARUS mail.security mit ATP geschützt und „werden von uns äußerst positiv bewertet“, resümiert Janusz Russocki und freut sich, „dass IKARUS Security Software extrem schnell auf lokale Bedrohungen reagiert und uns dadurch bereits vor unzähligen Attacken bewahrt hat – sie ist ein fixer Bestandteil unseres Sicherheitskonzeptes“. Die örtliche Nähe zu IKARUS und die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Spezialisten von IKARUS bringe viele Vorteile, die andere Hersteller bislang nicht geben konnten.

Die Wirksamkeit und Notwendigkeit von IKARUS mail.security zeigt sich in den täglichen Reports, die wirksamen Schutz vor Spamwellen, Mailtrojanern, Viren und anderen Bedrohungen dokumentieren und bislang weltweit und rund um die Uhr lückenlosen Schutz erbracht haben.

Welchen Stellenwert wird die IT-Security in Zukunft haben?

Janusz Russocki: „Wie unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, wird sich in der IT der Bereich Security gezwungenermaßen permanent weiterentwickeln müssen, denn einen 100%-igen Schutz wird es niemals geben. Ein konsequenter und nachhaltiger Ausbau der Schutzmaßnahmen gewinnt mittlerweile so an Bedeutung, dass der Fokus neben klassischen IT-Kernbereichen verstärkt auf den Bereich Sicherheit gelenkt werden wird.“