Land

Rettungsdatenträger

Rettungsdatenträger in Windows 7

Windows 7 bietet das Erstellen eines bootfähigen Rettungsdatenträgers an. Die System-Sicherheitskopie gestattet das Reparieren und Wiederherstellen einer beschädigten Windows-Installation per Wiederherstellungspunkt oder aus einem vorher angelegten Systemabbild.

Besonders für Anwender einer installierten Windowsversion ohne mitgelieferten Datenträger stellt der Rettungsdatenträger ein gutes Mittel zur Absicherung des eigenen Systems dar. Doch auch Nutzer mit vorhandener Windows-DVD erhalten mit den Backup-Datenträgern zuverlässige Wiederherstellungsmedien.

Bei der anschließenden Wiederherstellung wählt der Anwender zwischen den Optionen "Reparieren", "Systemwiederherstellung" (per Wiederherstellungspunkt) und "Systemabbild-Wiederherstellung" per zuvor angelegten Images. Treten nach einer Treiber- oder Softwareinstallation-Probleme auf, genügt in vielen Fällen das Zurücksetzen des Systems auf einen Wiederherstellungspunkt. Bei Virenbefall oder Festplattendefekten stellt jedoch das Einspielen eines Systemabbilds die beste Methode zur Systemrettung dar. Es spielt bei Bedarf das Betriebssystem, alle Programme und Dateien sicher zurück. 

Das regelmäßige Anlegen kompletter System-Images sorgt daher für deutlich höhere Systemsicherheit!

Rettungsdatenträger im Handumdrehen erstellen

Zur Rettungsdatenträger-Brennfunktion gelangen Sie über den Start-Knopf und den Eintrag "Systemsteuerung" > "Sicherung des Computers erstellen" unter dem Menüpunkt "System und Sicherheit". Alternativ genügt nach dem Klick auf den Start-Knopf das Eintippen des Wortes "sicher" in das Suchfeld und danach die Wahl des obersten Eintrags "Sichern und Wiederherstellen".

In der linken Leiste des Systemsteuerungsfensters "Sichern und Wiederherstellen" finden Sie den Menüpunkt "Systemreparaturdatenträger erstellen". Legen Sie nach Klick auf den Eintrag eine leere CD oder DVD ein und bestätigen Sie den Start des Brennvorgangs mit Klick auf die Schaltfläche "Datenträger erstellen". Daraufhin brennt Windows die wichtigsten Wiederherstellungsdaten auf das Medium und bestätigt den erfolgreichen Abschluss in einem neuen Fenster.

Nach Klick auf die markierte Schaltfläche und Klick auf "Datenträger erstellen" im Folgefenster erstellt Windows den Rettungsdatenträger.


System reparieren und wiederherstellen


Startet Windows 7 nicht mehr wie gewünscht, hilft der Rettungsdatenträger beim Reparieren und Wiederherstellen des Systems. Starten Sie dazu das System direkt nach dem Einschalten des Rechners oder nach einem Neustart vom Datenträger aus. Der Rechner fordert Sie beim Start von DVD oder CD zum Drücken einer beliebigen Taste auf. Wählen Sie im anschließend erscheinenden Menü den gewünschten Eintrag.

Die Option "Systemstartreparatur" sucht nach Problemen, die explizit den Systemstart betreffen. 

Die "Systemwiederherstellung" setzt dagegen den Rechner in den Zustand der letzten Datensicherung zurück. Wählen Sie dazu einen von Windows 7 automatisch angelegten oder manuell erstellten Wiederherstellungspunkt und drehen Sie so quasi die Zeit zurück. Einträge für später installierte Programme gehen dabei allerdings verloren.

Besonders die ersten drei Optionen des Rettungsdatenträgers helfen bei schwerwiegenden Systemfehlern.


Die Option "Systemabbild-Wiederherstellung" gestattet das Einspielen einer kompletten Systemsicherung inklusive installierter Programme. Dabei werden alle vorgenommenen Änderungen, heruntergeladenen Dateien oder installierte Programme, die zeitlich nach Erstellungsdatum des Abbilds liegen, entfernt.

Die "Windows-Speicherdiagnose" prüft den verbauten Arbeitsspeicher auf mögliche Fehler. Startet der Computer aufgrund eines solchen Fehlers nicht, schafft in der Regel der Austausch des Arbeitsspeichers Abhilfe. 

Klick auf "Eingabeaufforderung" öffnet das DOS-Eingabefenster zur manuellen Befehlseingabe.


Rettungsdatenträger in Windows 7 - Download als PDF (ca. 740 KB) 

© 2017 IKARUS Security Software GmbH