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Adware, Spyware, PUP/PUAs & Co

Werbung, unerwünschte Programme und Spyware

Was ist das, was macht das und wie kann man sich schützen?

Meine Browserstartseite hat sich geändert, plötzlich habe ich eine eigenartige Toolbar in meinem Browser, die ich nicht bewusst installiert habe oder ich bekomme ständig Werbung, die ziemlich genau auf mein Suchverhalten abgestimmt ist.

Genau in solchen Situationen sprechen die Experten von IKARUS von Adware, Spyware oder PUAs. Wir klären mit unseren Security Spezialisten was genau diese Begrifflichkeiten zu bedeuten haben, welche Erkennungsmerkmale es gibt, ob eine Gefährdung für den Computer oder die Daten besteht und wie man sich am besten dagegen schützt.

Unterschied zwischen Adware, Spyware und PUP/PUAs

Unzählige Werbeplakate

Was ist Adware?

Das Wort Adware besteht aus zwei englischen Wörtern: Ad (advertisment) steht für Werbung und ware kommt aus dem Wort Software. Also eine Werbungssoftware. Diese Art von Software blendet meist unerwünscht Werbung z.B. im Browser ein.

Was ist Spyware?

Auch dieses Wort kommt aus dem Englischen und Spy steht hier für Spionage. Eine Spyware arbeitet auf 2 verschiedenen Ebenen.

Einerseits wird dem Nutzer wie bei der Adware Werbung eingeblendet, zusätzlich werden sensible Daten wie Ihr persönliches Surfverhalten erfasst, um diese gewinnbringend an Dritte weiterzuverkaufen.

Um möglichst genau in Erfahrung zu bringen welche Werbung Sie überhaupt interessieren könnte wird das Verhalten auf Ihrem PC und im Internet (z.B.: Suchanfragen) überwacht. Wenn Sie zum Beispiel im Internet nach Schokolade suchen, wird Ihnen, auch wenn Sie nicht mehr danach suchen, immer wieder Werbung zu Schokolade angezeigt. Klicken Sie nun auf eine solche Werbeeinblendung verdient ein Dritter daran.

Was sind PUPs oder auch PUAs genannt?

Die Abkürzung steht für Possible Unwanted Program (oder Application) und bedeutet übersetzt ein möglicherweise unerwünschtes Programm. Unter diesen Begriff fallen sämtliche Programme und Applikationen, welche dem User keinen Nutzen bringen oder von ihm nicht erwünscht sind. Dazu später einige Beispiele.

Was verstehen wir nicht unter Adware, Spyware, PUPs oder PUAs?

Software, welche als Freeware erworben/verwendet wird und für die Vollversion wirbt, fällt nicht unter diese Definition.

Wie kann diese Software erkannt werden? Welche Kriterien gibt es?

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Der Softonic Downloader installiert Skype. Allerdings bleibt der Downloader am Computer installiert.
    • Software welche augenscheinlich keinen Nutzen für den User mit sich bringt (z.B.: Downloader, welche nur weitere Software nachladen und evtl. zusätzlich Toolbars oder Programme Installieren; siehe Abbildung links)  
    • Software räumt sich in der EULA/License Agreements das Recht ein, Daten an Drittpersonen weiterzugeben (wie z.B.: das Surfverhalten)
    • Software welche die Startseite (ungefragt) verändert
    • Software ohne genaue Beschreibung für welchen Zweck sie installiert werden soll
    • Installationspakete welche zusätzlich mit Adware bestückt wurden und sich sonst nicht zum Originalsetup unterscheidet.

    Beispiele für solche Software:

    • Softonic Downloader
    • Installrex (Zusatz beim Setup)
    • Browser Protector (installiert sich im Hintergrund ungefragt mit)
    • uvm.

    Was kann man dagegen tun? Wie kann man sich schützen?

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    IKARUS anti.virus schützt vor Malware und SPAM aber auch vor Adware, Spyware und PUPs.

    Um unerwünschter Werbung im Browser aus dem Weg zu gehen, gibt es sogenannte „Adblocker“ wie den bekannten AdBlock Plus oder den AdBlock Edge. Diese lassen sich relativ einfach konfigurieren, meist wird sämtliche Werbung geblockt, soll auf einer Seite doch Werbung angezeigt werden, kann diese ausgenommen werden. Manche Seiten lassen sich nämlich nur betrachten, wenn man Werbung zulässt.

    Um die Installation von unerwünschten Programmen zu verhindern oder zu vermeiden empfehlen sich drei Dinge:

    • Legen Sie auf Ihrem PC 2 Konten an, eines auf dem Sie arbeiten, surfen, spielen, etc. mit eingeschränkten Rechten und ein Administratorkonto zur Installation von Programmen und Konfiguration des Computers. Benutzen Sie das Administratorkonto nur mit Bedacht.
    • Wenn Sie unerfahren sind in der Installation von Programmen und der Konfiguration Ihres Computers dann lassen Sie sich durch erfahrene Benutzer oder Administratoren helfen.
    • Wenn möglich, laden Sie Software von der Herstellerseite herunter. Wird die Software nur über Downloadportale bereitgestellt, achten sie darauf diese nicht von dubiosen Webseiten herunterzuladen. Als Negativbeispiel ist hier Softonic zu nennen.

    IKARUS schützt seine Kunden davor, dass die Arbeit durch Werbung oder Pop-up-Einblendungen unterbrochen und gestört wird (z.B.: Browser). Mit IKARUS anti.virus werden Sie auf Adware und anderen möglicherweise unerwünschten Anwendungen hingewiesen und gewarnt.

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