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Sicher im Internet

Böse Zungen behaupten, das größte Sicherheitsrisiko ist und bleibt der Mensch – ein Argument, das in Anbetracht des sinkenden Systemverständnisses, der steigenden Zahl an Malware und der steigenden Sorglosigkeit vieler aufgrund der Selbstverständlichkeit der „neuen“ Medien nicht ganz von der Hand zu weisen ist. 

Es schadet daher niemals, sich gewisse Grundregeln für ein sicheres Verhalten im Internet immer wieder in Erinnerung zu rufen:

  • Klicken Sie nicht auf URLs, die Sie unerwartet erhalten und die noch dazu von Unbekannten versendet wurden
  • Achten Sie auf Zertifikate und sichere Verbindungen
  • Geben Sie niemals auf vertrauensunwürdigen Seiten persönliche Daten preis
  • Laden Sie keine „gecrackten“ Programme oder Key-Generatoren aus dem Internet
  • Öffnen Sie keine E-Mail-Attachements von unbekannten Absendern
  • Verwenden Sie unterschiedliche, komplexe Passwörter für unterschiedliche Dienste und ändern Sie diese regelmäßig
  • Vermeiden Sie das Vernetzen von Diensten und Accounts
  • Lassen Sie sich nicht durch verdächtig gute Angebote verleiten
  • Achten Sie auf die korrekte Schreibweise von URLs/ Firmennamen
  • Beachten Sie die Datenschutzbestimmungen der Websites, die Sie besuchen, sowie Legal Notes
  • Informieren Sie sich über aktuelle Bedrohungen und Malware-Kampagnen
  • Seien Sie misstrauisch: Kommt Ihnen ein Link oder eine Datei komisch vor, klicken Sie nicht darauf!
  • Seien Sie vorsichtig damit, wem Sie Ihre persönlichen Daten anvertrauen und was Sie online über sich preisgeben

Aber auch beim „harmlosen“ Surfen im Internet besteht die Gefahr, unbemerkt ungebetene Gäste in seinen PC oder ins Netzwerk einzuschleusen. Der gute Tipp, nur „vertrauenswürdige“ Websites zu besuchen, reicht alleine nicht (mehr) aus.

So genannte Drive-By-Infektionen, die sich seitens Malware-Produzenten immer größerer Beliebtheit erfreuen, infiltrieren oft auch „unschuldige“ Websites – ohne Wissen und Zutun der Seitenbetreiber. 

Für den Nicht-Malware-Analysten schwer erkennbar, schleusen die Angreifer schadhaften JavaCode in eine Seite ein – und laden in Folge über einen versteckten iFrame Malware auf den Computer des ahnungslosen Surfenden nach. Dieses Risiko bedroht nicht nur Seiten mit „zwielichtigen“ Inhalten, sondern genauso religiöse Seiten, Reiseportale, Firmenwebsites und ähnliche.

Diese „Blackhole Exploit Kits“ nutzen meist Sicherheitslücken in Browser oder einer Anwendung wie Flashplayer oder manipulierten Java-Applets aus. Trotz aller Vorsicht und dem Beherzigen guter und sinnvoller Ratschläge für ein sicheres Verhalten im Internet gilt es auch, die verwendete Hard- und Software abzusichern.

 

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